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Sommerzeit = Urlaubszeit, oder das Pro und Contra von Souvenirs

„Sammle Momente, keine Dinge“ – dieses Zitat begleitet mich gerade und ich finde es ganz besonders passend für die bevorstehende Urlaubszeit. Wenn ein Urlaub aus vielen schönen Momenten besteht, fühlen wir uns frei, glücklich, entspannt. 15_Urlaub_Souvenirs

Trotzdem ist es oft so, dass uns die Urlaubsmomente nicht genügen. Wir halten Ausschau nach schönen Dingen, Mitbringseln, Erinnerungen – also nach Souvenirs. Das muss nicht zwangsläufig ein Nachteil sein. Manchmal findet man gerade in anderen Ländern oder Städten Dinge, die man zuhause vergeblich gesucht hat.

Wie viel Urlaubsland steckt in Ihrer Wohnung?

Ich möchte Sie heute anregen, einmal bewusst Ihre Urlaubs-Mitbringsel aufzuspüren und ehrlich zu sein, wie viele Dinge davon Sie wirklich im Gebrauch haben oder welche Dinge Sie überhaupt noch beachten. Was davon ist inzwischen kaputt oder hat seinen Glanz verloren (weg damit!) und welches sind die wirklichen Highlights.

Mein Highlight ist ein Schmuckkästchen, das mich an meine Hochzeitsreise vor zwölf Jahren nach Portugal erinnert. Ich habe täglich Freude daran und bin froh, dass ich mich damals beim Kauf nicht zurückgehalten habe.

Andere Dinge hingegen wären lieber an Ort und Stelle geblieben. Schon bei der Ankunft zuhause war ich nicht mehr glücklich mit dem Paar schwarzer Schuhe oder mit dem bunt gescheckten Sommerkleid und auch so manches Dekorationsstück sieht im Urlaubsland viel fröhlicher aus als später in der eigenen Wohnung.

Was spricht für Souvenirs

  • Wenn der Urlaub schön war, dann werden wir durch die Souvenirs an eine schön erlebte Zeit erinnert und diese Dinge lösen Freude in uns aus. Freude kann es nicht genug geben, deshalb ein klarer Pluspunkt für das Mitbringen von Erinnerungsstücken.
  • Wie schon oben erwähnt, kann man im Urlaub das Glück haben, etwas zu finden, das man zuhause vergeblich gesucht hat. Andere Länder oder Städte haben eine andere Auswahl an Dingen, andere Materialien, andere Designs. Da sollte man dann unbedingt zugreifen, denn so etwas empfinde ich als echtes Geschenk. Und das Gefühl des beschenkt seins bleibt dann meist lange Zeit erhalten.
  • Viele Menschen in Urlaubsländern leben vom Tourismus und vom Verkauf von Waren oder landestypischen Souvenirs. Sie tun also in jedem Falle ein gutes Werk. Auch wenn Sie zuhause nicht mehr glücklich damit sind, bleibt das Gefühl der guten Tat.

Und was spricht dagegen?

  • Je nach Urlaubsstimmung sollte man besonders vorsichtig sein, damit man nicht mit zu vielen unnützen Gegenständen nach Hause kommt. In einer fröhlich ausgelassenen Urlaubsatmosphäre sitzt das Geld schon mal lockerer. Deshalb empfiehlt es sich beim Bummel durch die verschiedenen Geschäfte achtsam zu bleiben und gut in sich hinein zu hören, ob man das Ausgewählte wirklich braucht.
  • Überlegen Sie auch, ob Sie zuhause wirklich Platz für dieses oder jenes haben. Auch wenn Sie von etwas begeistert sind. Wenn es später in einer Kiste oder im Keller landet, weil Sie nicht wissen wohin damit, nutzt Ihnen die ganze Begeisterung nichts.

Das Eingangszitat sagt es bereits: „Sammle Momente, keine Dinge“. Wir haben alle schönen Momente in unserem Herzen, in unserer Erinnerung gespeichert. Wir brauchen keine materiellen Dinge, die uns an diese Momente erinnern. Manchmal genügt eine Begebenheit im Leben, zum Beispiel eine Melodie, Farben beim Spazierengehen, ein Fernsehbericht, eine Geschichte in einem Buch und vieles mehr, um an die schönen Lebenssituationen erinnert zu werden.

Weniger Dinge, weniger Ballast = mehr Leichtigkeit, mehr Freiheit

Es geht hier ja um Ordnung, deshalb lautet mein Fazit auf jeden Fall: Lieber weniger aus dem Urlaub mit nach Hause bringen. Das eine oder andere ausgewählte Stück, das uns wirklich Freude im Alltag bereitet – dagegen spricht absolut nichts.

In diesem Sinne wünsche ich allen, bei denen der Urlaub vor der Tür steht, eine wundervolle Urlaubszeit und herrliche Momente – und allen anderen herrliche Momente zuhause!

 

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