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Wohnungswechsel als Chance

Wenn Sie jetzt denken, dass dieser Artikel Sie nicht betrifft, weil bei Ihnen kein Umzug ansteht, möchte ich Sie ermuntern, trotzdem weiterzulesen. Denn man kann einen Umzug auch simulieren und die positiven Möglichkeiten nutzen, die ein Wohnungswechsel mit sich bringt – doch dazu später.

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an einen Umzug denken? Sind das eher „Oh je-Gedanken“ – „so viel Arbeit“ – „wohin mit dem ganzen Zeug?“ oder haben Sie die wunderbaren Möglichkeiten bereits erkannt, die so ein Umzug mit sich bringt?10_Umzug

Jedes Kilogramm weniger zählt

Ein Vorteil des Entrümpelns vor einem Umzug liegt ganz klar auf der Hand. Weniger Kilogramm = weniger schleppen am Umzugstag. Auch wenn Sie einen Umzugs-Transportservice beauftragen, werden Ihnen weniger Kisten bares Geld bringen. Meistens wird nach Stunden berechnet und je weniger Sachen transportiert werden müssen, desto schneller sind die Helfer fertig.

Zeichen setzen fürs neue Zuhause

Doch nicht nur das reduzierte Gewicht zählt. Jedes Ding weniger bedeutet, dass man später weniger in die Hand nehmen muss. Jedes einzelne Stück braucht seinen Platz im neuen Zuhause und je weniger neue Plätze gesucht werden müssen, desto leichter wird der gesamte Umzug.

„Das ist doch logisch“ werden Sie jetzt vielleicht denken, doch in der Praxis sieht es oft so aus, dass schon die vielen Vorbereitungen Kräfte rauben, dass man irgendwann resigniert und einfach alles einpackt und sich sagt, dass man ja auch noch im neuen Heim aussortieren kann. Doch wenn erst einmal alles im neuen Zuhause gelagert ist, bleibt es meistens beim Gedanken. Denn dort gibt es noch so viel anderes zu tun und „schwupps“ herrscht die gleiche Situation wie früher, dass man sich eben mit dem „Durcheinander-Zustand“ irgendwie arrangiert, insgeheim unzufrieden ist, doch sich unfähig fühlt, etwas daran zu ändern. Man gewöhnt sich dann schnell wieder an das Zuviel an Dingen oder das Zuwenig an System oder an beides.

Setzen Sie Zeichen für Ihr neues Zuhause. So wie Sie das alte beenden, können Sie mit dem neuen starten. Halten Sie durch und widmen Sie sich jedem – wirklich jedem – Bereich Ihres jetzigen Umfelds. Machen Sie sich bewusst, was Sie wirklich noch benötigen, woran Sie Freude haben, was praktisch oder einfach nur schön ist. Und trennen Sie sich von den vielen Dingen, die bei Ihnen keinerlei Zweck erfüllen.

Umziehen in der Fantasie

Auch wenn Sie nicht vorhaben umzuziehen, können Sie einmal so tun als ob. Stellen Sie sich vor, dass Sie zum Beispiel in genau drei Monaten umziehen und nehmen Sie diesen Termin ernst. Bis dahin sortieren Sie so viel wie möglich aus, trennen Sie sich von vielen Dingen, gehen Sie wirklich durch jeden einzelnen Bereich in Ihrem Zuhause, so als ob sie wirklich bald umziehen würden.  Freuen Sie sich über jedes Kilogramm, das Ihnen beim Umzugstransport erspart bleibt. Auch wenn das fiktiv ist, werden Sie die Erleichterung spüren.

Wenn bei Ihnen in absehbarer Zeit ein Umzug ansteht und Sie sich professionelle Unterstützung wünschen, fragen Sie direkt nach meinem Service „Umzugsbetreuung“ – dies ist als Vor-Ort- oder auch als Umzug-Fernbetreuung möglich. Falls Sie jemanden kennen, der bald umzieht, freue ich mich, wenn Sie meinen Artikel weiterleiten. 

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Antje,
    ich muss gestehen: ich bin total froh, dass kein Umszug ansteht. Manchmal habe ich den Gedanken und dann gruselt es mich direkt. Die Idee mit dem simulierten Umzug finde ich klasse, da werde ich mal drüber nachdenken wohin es gehen könnte.
    Viele Grüße
    Eva

    Antworten

    • Liebe Eva,
      „gruseln“ ist kein schönes Gefühl, eher ein Zeichen, dass da etwas nicht so ist, wie man es gerne hätte oder bräuchte.
      Viele Grüße
      Antje

      Antworten

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