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Herzlich willkommen oder draussen bleiben? Der Eingangsbereich

Nach dem sich die letzten Blogartikel eher um das Vermeiden von unnötigen Einkäufen drehten (Schnäppchen, Souvenirs), wollen wir uns heute wieder unserem direkten Umfeld zuwenden. Wir beginnen beim Betreten unserer Wohnung von außen und als erstes begegnet uns hier unser Eingangsbereich.

Wie ist das Ankommen zuhause?

17_Eingangsbereich_Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Ihr Heim betreten? Macht es einen einladenden Eindruck auf Sie, ist es ein schöner, freier, leichter Anblick, der sich Ihnen bietet?

Oder ist Ihr erster Gedanke beim Eintreten „oh je – zum Glück habe ich keinen Besucher mit nach Hause gebracht“.  Wie ist Ihr Vorraum/Flur eingerichtet? Ist es dort eher eng oder weiträumig, dunkel oder hell, unordentlich oder aufgeräumt?

Besonders nach einem langen Arbeitstag oder einer unglücklichen Begegnung oder immer wenn wir uns so richtig auf zuhause freuen, wäre es schön, wenn uns der erste Anblick nicht zusätzlichen Stress verursachen würde. Wenn wir nicht als erstes denken müssten „hier sollte ich mal wieder aufräumen“. Unser Zuhause sollte ein Ort sein, an dem wir uns wohlfühlen und erholen können.

Die erste Tat

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Ihr Eingangsbereich nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sonst würden Sie sich nicht für Ordnung interessieren, habe ich Recht? Mit ein paar Handgriffen können Sie schon die ersten Schritte tun.

  • Boden begutachten: Liegt dort etwas, das Sie sofort wegräumen können, zum Beispiel etwas für den Keller oder Altpapier oder die Sporttasche oder ähnliches?
  • Garderobe: Haben Sie Platz für Besucher oder hängt dort Kleidung, die gerade nicht benötigt wird – zum Beispiel die Winterjacke, die Sie schon längst waschen und in den Keller räumen wollten?
  • Schuhe: Ist genügend Platz im Schuhschrank oder stehen die Schuhe auf dem Boden? Wenn kein Platz mehr ist, suchen Sie jetzt als ersten Schritt zwei Paare heraus, die „ausgelatscht“ sind oder noch nie bequem waren und geben Sie sie gleich weg.
  • Bilder/Dekoration: Gefällt Ihnen noch, was Sie sehen? Auch hier können Sie vielleicht den einen oder anderen Staubfänger entsorgen.

Jetzt beginnen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu beginnen. Wichtig ist, dass Sie bewusst hinsehen und prüfen, ob Ihnen der Anblick gefällt oder nicht. Denken Sie nicht „das ist nicht zu schaffen“, sondern machen Sie die ersten Handgriffe auf dem Weg zu einem freundlichen Empfang. Gehen Sie dann immer weitere Schritte und bleiben Sie dran, bis Sie zufrieden sind.

Keine Zeit?

Wenn Sie das Gefühl haben, dafür keine Zeit zu haben, überlegen Sie sich, auf was Sie ab und zu verzichten können.

  • Vielleicht die Nachrichten oder eine regelmäßige Sendung nur alle zwei Tage anschauen?
  • Sie telefonieren 2x pro Woche mit einer Freundin oder Ihrer Schwester – dann schlagen Sie ihr vor, dass Sie statt 1x telefonieren beide den Eingangsbereich aufräumen.
  • Einen Feierabend ohne Internet und Social Media?

Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein. Es lohnt sich, Zeit für Ordnung zu investieren. Das Ergebnis wird Ihnen viel Freude bringen.

Falls Sie das Gefühl haben, alleine nicht weiter zu kommen, schauen Sie doch in meine Angebote. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ich Sie unterstützen kann – bei Ihnen vor Ort oder aus der Ferne.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Ordnungswünsche!
Ihre Antje Lohrer

 

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein guter Artikel! Gerade der Eingangsbereich ist ein wirklich unterschätzter Ort. Hier entscheiden sich binnen Sekunden zum Beispiel der Erste Eindruck. Wenn ich mir überlege wie es mir ergeht wenn ich wo reinkomme, kann ich nachfühlen wie es wohl meinen Gästen oder Kunden geht wenn diese meine Wohnung betreten. Also muss ein ordentliches Ambiente her. Bei mir ist es zwar sehr dunkel, jedoch helfen mir da weisse Decken, Möbel und Bilder.

    Lg von Sissi

    Antworten

    • Danke, liebe Sissi,
      genau, der erste Eindruck – und zwar nicht nur der, den andere von uns haben, sondern wir auch von uns selbst.
      Bei mir ist es ähnlich dunkel und mir helfen vor allem helle, fröhliche Bilder.
      Liebe Grüße von Antje

      Antworten

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